Die Saison ist gestartet

Es geht wieder los…

Wir haben Mitte April und es hat sich wieder einiges getan. Nicht nur, das die ersten Stellplätze seit gut einem Monat wieder geöffnet sind – Nein, wir haben auch den TÜV hinter uns gebracht und für die nächsten zwei Jahre Ruhe.
Beruflich befinde ich mich nach 15 Jahren in einer Art Umstrukturierung, um es höflich auszudrücken. Also Zeit genug um den Sommer zu genießen und alles das aufzuarbeiten, was die letzten Jahre liegengeblieben ist.

Sommerliche Temperaturen…

Auch ich war pünktlich zum Saisonstart auf Tour. Mich hatte es zunächst nach „NEEF“ gezogen, wollte doch sehen, was über die Wintermonate mit den Stellflächen geschehen ist. Laut Platzwart sollten die Flächen mit Steinen aufgefühlt werden, damit ein Festfahren der Wohnmobile bei schlechten Wetter der Vergangenheit angehört.
Zu meinen Bedauern, wurden jedoch nicht nur die Stellflächen mit großen Kiesbettsteinen aufgefüllt, sondern der ganze Platz. Ein gemütliches raussetzen oder gar Markise öffnen, gehört somit erstmal für die nächte Zeit der Vergangenheit an. Nicht einmal mit dem Stuhl  findet man eine gerade Position, ohne auf den Steinen hin und her zu wackeln.
Allerdings, und das ist neu, kann man seit diesen Jahr auch per EC-Karte bezahlen und muss nicht immer Bargeld dabei haben.

Also –  ab nach Enkirch…

Nach einer Übernachtung, pack ich meine sieben Sachen und verlasse Neef in Richtung Enkirch. Im Gepäck mein neuer E-Scooter den ich mir erst vor einigen Tagen zugelegt habe.
Da ich in den frühen Vormittagsstunden losfahre, verwundert es nicht, das ich für die knapp 20 km keinen halben Tag brauche. Während noch andere beim Frühstück sitzen bin ich am ausladen, aufbauen und ankommen.

Für den Nachmittag plane ich eine kleine Tour mit dem Scooter. Ziel ist die Eismanufaktur in Traben-Trabach. Also ab zur Fähre und kurze Überfahrt zur anderen Moselseite. Wie ich jetzt  genau fahren muss, weiß ich nicht. Allerdings hatten wir letztes Jahr beobachtet, wie einige Radfahrer die Straße neben den Gleisen hergefahren sind und uns später am Bahnhof eingeholt hatten.  Also tue ich das gleiche.
Die Straße führt mich aus Kövenig raus und ich befinde mich auf einer holprigen Landstraße wieder. Nach wenigen hundert Metern kommt eine Ausfahrtstraße mit dem Hinweis „zur Schleuse!“
„Alles besser als das“- denke ich und verlasse die baufällige Straße, den Hinweisschild folgend.
Auf einen schön asphaltierter Wirtschaftsweg fahrend mach ich Stop an der Schleuse und betrachte, wie ein mit Metall beladenes Schiff geschleust wird.
Danach geht es weiter. Vorbei an einem kleinen  Yachthafen führt der Weg wenn man sich etwas links hält bis an die Moselbrücke von Traben-Trarbach. Und genau unter dieser Brücke liegt mein Ziel -Die Eismanufaktur. Ich gönne mir ein mittelgroßes Eis, setze mich auf eine freie Bank und gnieße den Ausblick.
Langsam wird es für mich Zeit den Heimweg anzutreten. Ein kurzer Abstecher noch zu Aldi, um eine Kleinigkeit fürs Abendbrot zu besorgen. Die Rückfahrtist identisch mit der Hinfahrt. Yachthafen, Schleuse und schon bin ich wieder an der Fähre angekommen. Kurze Überfahrt und ich sehe von weitem schon das Wohnmobil stehen! Ein schöner Ausflug den man nicht nur mit dem E-Scooter sondern auch zu Fuß machen kann.

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Peter

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